Eduardo Chillida
(*1924 in San Sebastián; † 2002 ebenda), baskischer Bildhauer und Zeichner. Er gehört zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Seine bekanntesten Werke sind große Skulpturen mit raumgreifenden Strukturen.

 

 

 

Rudolf Hausner
(*1914 in Wien; † 1995 in Mödling, Niederösterreich), österreichischer Maler, Grafiker und bedeutender Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus.

 

 

 

 

Michael Schwarze
(*1939 in Krefeld, NRW), deutscher Bildhauer. 1957 bis 1959 absolvierte Michael Schwarze ein Architekturstudium an der Werkkunstschule Krefeld. Von 1959 bis 1964 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin (Meisterschüler bei Prof. Karl Hartung). Von 1969 bis 1989 lebte er in Hömel bei Nümbrecht. Seit 1989 arbeitet er als freier Bildhauer in Bahlingen am Kaiserstuhl.

 

 

 

Paul Wunderlich
(*1927 in Eberswalde), deutscher Maler, Zeichner, Bildhauer und Grafiker.Er lebt und arbeitet in Hamburg und St. Pierre de Vassols (Provence). Paul Wunderlich gestaltet in seinen neusurrealistischen Bildern überwiegend erotische Themen. Dabei bezieht er sich häufig auf mythologische Sagen.

 

 

 

 

Franz Bernhard
(*1934 in Neuhäuser, Tschecheslowakei), deutscher Bildhauer der Gegenwart, der insbesondere im Südwesten Deutschlands wirkt. Werke Bernhards findet man in größeren Städten vor allem in Südwestdeutschland, so zum Beispiel die Skulpturen: "Freiburger Sitzende" (1996, Freiburg, Albert-Ludwigs-Universität)

 

 

 

Joseph Heinrich Beuys
(*1921 in Krefeld; † 1986 in Düsseldorf), deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, Zeichner, Kunsttheoretiker und Pädagoge.

Beuys setzte sich in seinem umfangreichen Werk mit Fragen des Humanismus, der Sozialphilosophie und Anthroposophie auseinander. Dies führte zu seiner spezifischen Definition eines "erweiterten Kunstbegriffs" und zur Konzeption der "Sozialen Plastik" als Gesamtkunstwerk, in dem er Ende der 1970er Jahre ein kreatives Mitgestalten an der Gesellschaft und in der Politik forderte. Er gilt bis heute weltweit als einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

 

 

 

Max Bill
(*1908 in Winterthur; † 1994 in Berlin), Schweizer Architekt, Künstler und Designer, Vertreter der Zürcher Schule der Konkreten.

 

 

 

Emil Bizer
(*1881 in Pforzheim; † 1957 in Badenweiler), deutscher Maler.

Bizers Thema waren überwiegend die Markgräfler Landschaft und ihre Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiteten. Mit klaren reduzierten Formen und kräftigen Farben hatte er einen unverwechselbaren Stil. In Badenweiler war er befreundet mit Annette Kolb und René Schickele, die dort ebenfalls wohnten.

 

 

 

Karl Bohrmann
(*1928 in Mannheim; † 1998 in Köln), deutscher Maler, Zeichner und Druckgrafiker.

Bohrmann schuf ein umfangreiches, vor allem zeichnerisches Werk, in dem er sich mit den Themen Akt, Interieur, Stillleben und Landschaft beschäftigte.

 

 

 

Jürgen Brodwolf
(*1932 in Dübendorf bei Zürich), Bildhauer und Objektkünstler, wohnhaft in Kandern. Bekannt sind seine "Tubenfiguren", die durch den Anblick einer ausgedrückten und eigentümlich verformten, figürlich anmutenden Farbtube im Malatelier ausgelöst wurden.

 

 

 

Wilhelm Heinrich Otto Dix
(*1891 in Gera-Untermhaus; † 1969 in Singen am Hohentwiel), deutscher Maler und Grafiker der Neuen Sachlichkeit und des Expressionismus.

Otto Dix' Werk ist von stilistischer Vielfalt geprägt, obwohl hauptsächlich seine Kriegsbilder einem breiten Publikum bekannt sind. Er galt als exzellenter Zeichner und hinterließ mehr als 6000 Zeichnungen und Skizzen. Außerdem entstanden Gemälde und Aquarelle, die stark an Werke aus der Renaissance erinnern, sowie diverse Porträts. Dix wird zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts gezählt.

 

 

 

Piero Dorazio
(*1927 in Rom; † 2005 in Perugia, Umbrien), italienischer Maler.

Dorazio gilt als einer der bedeutendsten Künstler Italiens in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts und als Wegbereiter der Abstraktion in Italien.

 

 

 

Friedrich Josef Dürrenmatt
(*1921 in Konolfingen BE; † 1990 in Neuenburg NE), Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler.

In Neuenburg/Neuchâtel wurde im ehemaligen Haus des Schriftstellers das Centre Dürrenmatt eingerichtet, in dem man sowohl Ausstellungsstücke zu seinem literarischen Schaffen wie auch einige seiner Bilder besichtigen kann.

 

 

 

Günther Förg
(*1952 in Füssen im Allgäu), deutscher Maler, Bildhauer und Fotokünstler.

Förg studierte von 1973 bis 1979 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Karl Fred Dahmen. Seit 1999 hat er eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste München inne.

 

 

 

Sam Francis
(*1923 in San Mateo, Kalifornien; † 4. November 1994 in Santa Monica; eigentlich Samuel Lewis Francis, US-amerikanischer Maler und Grafiker.

Francis nahm in den Jahren 1948 bis 1950 an seiner alten Universität das Studium der Kunstgeschichte und der Bildenden Kunst auf. Beeinflusst wurde er in diese Zeit insbesondere von den abstrakten Expressionisten Mark Rothko, Arshile Gorky und insbesondere von Clyfford Still. Nach erfolgreichem Studium besuchte Francis Paris und richtete sich dort dauerhaft ein.

 

 

 

Peter Frie
(*1947 in Lysekil, Schweden). Der Schwede Frie lebt und arbeitet in Båstad in Schweden und Berlin

 

 

 

 

Günter Grass
(*1927 in Danzig-Langfuhr), deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker mit kaschubischen Vorfahren. Grass war Mitglied der Gruppe 47 und gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart. Im Jahr 1999 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

 

 

 

Georg Gudni
(*1961 in Reykjavik, Island) Der Isländer Gudni lebt und arbeitet in Reykjavik.

 

 

 

 

Gotthard Graubner
(*1930 in Erlbach (Vogtland)), zeitgenössischer deutscher Maler.

Graubner studierte von 1947 bis 1948 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und wechselte dann zur Dresdner Kunstakademie, an der er bis 1951 blieb. 1954 verließ er die DDR und ging an die Kunstakademie Düsseldorf. Dort studierte er bis 1959. Graubner lebt und arbeitet in Düsseldorf und auf der Museumsinsel Hombroich in Neuss-Holzheim.

 

 

 

 

Rudolf Großmann
(*1882 in Freiburg im Breisgau; † 1941 ebenda), deutscher Maler und Graphiker.

Großmann lebte einige Zeit in Paris und widmete sich zunächst, unter dem Einfluss von Paul Cézanne, der Landschaftsmalerei. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland lebte er in Berlin und betätigte sich fortan als Graphiker, u.a. mit Buchillustrationen und Porträts von Berühmtheiten.

 

 

 

 

Franz Gutmann
(*1928 in Obermünstertal), deutscher Bildhauer. Er lebt und arbeitet auf dem Stohren am oberen Ende des Münstertals. Seine teilweise recht monumentalen Arbeiten können sehr heiteren Charakter haben, wie etwas die Großskulptur aus Betonguss "Zwei Riesen - Schlucker und Spucker" in Freiburg im Breisgau. Seine religiösen Werke vor allem können aber auch provozieren, etwa die Chorskulptur des Gekreuzigten in der Universitätskirche in Freiburg. Größere Aufmerksamkeit und heftige Diskussionen löste seine Neugestaltung des vorderen Chorraums im Freiburger Münster aus dem Jahr 2006 aus.

 

 

 

 

 

Friedemann Hahn
(*1949 in Singen am Hohentwiel)

Vater ist der Maler Hans Hahn (1916-1989).

1956 Umzug nach Hinterzarten im Schwarzwald, hier bis 1969 Grundschule und Gymnasium. 1970-74 Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Außenstelle Freiburg, bei Prof. Peter Dreher. 1977-79 Stipendium der Karl-Schmidt-Rottluff-Förderungsstiftung. Ateliers in Freiburg und Hinterzarten. 1981 Umzug nach Brandenberg bei Todtnau im Schwarzwald.

 

 

 

 

 

Rudolf Hausner
(*1914 in Wien; † 1995 in Mödling, Niederösterreich), österreichischer Maler, Grafiker und bedeutender Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus.

 

 

 

 

 

Bernhard Heiliger
(*1915 in Stettin, † 1995 in Berlin), deutscher Bildhauer.

Sein künstlerisches Werk reicht von expressiven Kleinplastiken und Portraitköpfen bedeutender Personen seiner Zeit bis hin zu abstrakten Großskulpturen im öffentlichen Raum, die in ihrer Ästhetik an Werke Henry Moores erinnern. 1996 Gründung der Bernhard-Heiliger-Stiftung.

 

 

 

 

 

 

Bernhard Heisig
(*1925 in Breslau), deutscher Maler. Er wird zur so genannten Leipziger Schule (mit Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer) gezählt und gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten der DDR-Kunst. Seine Malerei geht in Ihrer Abstraktion über einen Sozialistischen Realismus hinaus, auch wenn er immer wieder sozialistische genehme Kunst, wie Historienbilder (Pariser Kommune), ein Dimitrow- oder ein Leninportrait malt.

 

 

 

 

 

 

Helmut Heißenbüttel
(*1921 in Rüstringen, heute Teil von Wilhelmshaven; † 1996 in Glückstadt), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Essayist.

 

 

 

 

 

 

Leiko Ikemura
(*1951 in Tsu, Präfektur Mie), japanisch-schweizerische Malerin und Bildhauerin. Es zog sie 1985 nach Köln ins damalige Epizentrum der zeitgenössischen Kunst. Es folgten zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen. Leiko Ikemura lebt und arbeitet in Berlin und Köln.

 

 

 

 

 

 

Horst Janssen
(*1929 in Hamburg; † 1995 ebenda), bedeutender deutscher Zeichner und Grafiker, der trotz künstlerisch-technischer Experimentierfreudigkeit in seinen Arbeiten deutlich traditionell-graphische Elemente pflegte und in individueller Ausdrucksweise zur Perfektion brachte.

 

 

 

 

 

 

Asger Jorn
(*1914 in Vejrum, Jütland; † 1973 in Århus; eigentlich Asger Oluf Jørgensen), dänischer Künstler.

Erste abstrakte Arbeiten entstehen ab 1935. 1937 arbeitet Jorn zusammen mit Fernand Léger an großformatigen Dekorationen für Le Corbusiers "Pavillon des Temps Nouveaux" anlässlich der Pariser Weltausstellung. Ende der 1950er Jahre gelingt Asgar Jorn der internationale Durchbruch. 1959 und 1964 stellt der Künstler auf der documenta in Kassel aus. zwischen 1970 und 1972 entsteht noch einmal ein großes malerisches Œuvre. In seinen letzten Lebensjahren widmet sich der Künstler vor allem der Plastik.

 

 

 

 

 

 

Francois Lafranca
(*1943 San Carlo / Val Bavona)

Der Autodidakt Lafranca stellt in einer schweizer Papiermühle handgeschöpftes Papier her, das er durch Prägedruck, durch Stein- oder Holzelemente in Kunstwerke verwandelt. Lebt zurzeit im Valle Maggia.

 

 

 

 

 

Frans Masereel
(*1889 in Blankenberge; † 1972 in Avignon), bedeutender belgischer Graphiker, Zeichner und Maler, der vor allem für seine beeindruckenden, von starken Emotionen geprägten Holzschnitte bekannt ist.

 

 

 

 

 

Ian McKeever
(*1946 in Withernsea, East Yorkshire, England)

In seinen frühen Schaffensjahren konzentrierte er sich auf Landschaften, inspiriert durch viele Reisen. Mitte der 80er Jahre beendete er diese Ausrichtung. Sein Werk wurde abstrakter und sein Interesse galt mehr und mehr dem menschlichen Körper und architektonischen Strukturen.

 

 

 

 

 

 

Christoph Meckel
(*1935 in Berlin), deutscher Schriftsteller und Grafiker.

Christoph Meckel, Sohn des Schriftstellers Eberhard Meckel und Enkel des Architekten Max Meckel, verbrachte Kindheit und Jugend in Freiburg im Breisgau. 1954/55 studierte er Grafik an der Kunstakademie in Freiburg im Breisgau, 1956 an der Kunstakademie in München. Seit 1956 arbeitet er als Schriftsteller und Grafiker. Meckel war bis 1997 Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.

 

 

 

 

 

Stefan Moses
(*1928 in Liegnitz, Schlesien), Fotograf.

Seine dokumentarischen Portraits von Menschen und Berufen in Westdeutschland und später in Ostdeutschland machen ihn einem großen Publikum zugänglich. Auch die Portraits zahlreicher Persönlichkeiten wie Thomas Mann, Erich Kästner, Theodor W. Adorno, Otto Dix, Max Frisch oder Martin Mayer zeichnen Stefan Moses als Chronisten mit unverwechselbarem Stil aus.

 

 

 

 

 

 

Thomas Müller
(*1959 in Frankfurt/Main)

1979 - 1988 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 1980 - 1983 Studium der Germanistik an der Universität Stuttgart. 1989 - 1990 Lehrauftrag für Malerei an der Fachhochschule für Gestaltung Pforzheim. 1991 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg. 1991 - 1992 Stipendium an der Cité Internationale des Arts, Paris. 2003 Artist in Residence, The Chinati Foundation, Marfa, Texa. Müller lebt und arbeitet in Stuttgart.

 

 

 

 

 

 

Max Neumann
(*1949 Saarbrücken)

1969-1970 Studium an der Werkkunstschule in Saarbrücken. 1970-1973 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. 1974-1976 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Berlin. 1987-1988 Gastprofessur an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.

Max Neumann lebt in Berlin.

 

 

 

 

Jürgen Palmtag
(*1951 in Schwenningen/Neckar)

1972 - 1978 Studium der Malerei und Graphik an der Hochschule der Künste Berlin bei Professor Bergmann. 1998 - 1999 Lehrauftrag an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Stipendium 1980 Märkisches Stipendium für Bildende Kunst. 1986 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg. Preise 1992 Felix-Hollenberg-Preis.

 

 

 

 

Norbert Prangenberg
(*1949 in Rommerskirchen bei Köln), deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer.

Seit 1965 erste Holzschnitte und Zeichnungen und seit 1978 Linolschnitte. In den achtziger Jahren fertigte er Skulpturen aus glasiertem Ton, großdimensionierte Amphoren und Hohlkörper. In dieser Zeit entstand mit aquarellierten Zeichnungen und großformatigen Öl- und Pastellbilder auch ein umfangreiches malerisches Werk. Seit 2003 ergänzt Prangenberg seine Malerei mit Keramiken in Majolikatechnik.

 

 

 

 

 

 

 

Arnulf Rainer
(*1929 in Baden bei Wien), zeitgenössischer österreichischer Maler. Bekannt sind seine Übermalungen. 1981 erhielt er eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und wurde Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Seit 1978 ist er Mitglied des Österreichischen Kunstsenates. 1995 ließ er sich auf eigenen Wunsch emeritieren, nachdem Unbekannte in seinem Atelier in der Akademie mehrere seiner Bilder zerstörten.

 

 

 

 

 

 

Rudolf Riester
(*1904 in Waldkirch im Breisgau geboren; † 1999 in Freiburg)

Rudolf Riester beginnt 1924 sein Studium an der Münchner Akademie der Bildenden Künste und setzt es ein Jahr später an den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst in Berlin fort. 1929 unternimmt der Maler und Grafiker Reisen nach Paris und Südfrankreich, wo hauptsächlich Zeichnungen, Aquarelle und Pastelle entstehen. Neben Anklängen an die Neue Sachlichkeit bildet der Künstler in der Werkphase bis zum Zweiten Weltkrieg einen expressiven Realismus aus.

 

 

 

 

 

 

Peter Rühmkorf
(*1929 in Dortmund; † 2008 in Roseburg im Kreis Herzogtum Lauenburg (Schleswig-Holstein), bedeutender deutscher Lyriker, Essayist und Pamphletist nach 1945.

 

 

 

 

 

 

Guiseppe Santomaso
(*1907 in Venedig; † 1990 ebenda)

An der Akademie der Schönen Künste in seiner Heimatstadt beginnt Santomaso seine künstlerische Ausbildung 1932 und wird bereits zwei Jahre später zur Teilnahme an der Biennale in Venedig, eingeladen. Mitte der dreißiger Jahre beginnt Santomasos Auseinandersetzung mit der avantgardistischen Kunst.

 

 

 

 

 

Bernard Schultze
(*1915 in Schneidemühl (Pommern); † 2005 in Köln), deutscher Maler und ein Vertreter der Kunstrichtung Informel.

Schultze war einer der großen deutschen Maler der Abstraktion in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine frühen Arbeiten wurden durch einen Luftangriff auf Berlin zerstört. 1952 gründete er zusammen mit Karl Otto Götz, Otto Greis und Heinz Kreutz die Künstlergruppe Quadriga, die Kerngruppe der deutschen informellen Malerei.

 

 

 

 

Niels Sievers
(* 1979 in Niebüll. )
Seit 2007 Meisterschüler der Kunstakademie Düsseldorf. Zahlreiche Stipendien und Auslandsaufenthalte

 

 

 

 

 

 

Franz Theodor Max Slevogt
(*1868 in Landshut; † 1932 in Leinsweiler-Neukastel/Pfalz), deutscher Maler, Grafiker, Illustrator und Bühnenbildner des Impressionismus.

Slevogt gebührt eine besondere Stellung in der Landschaftsmalerei. Zusammen mit Lovis Corinth und Max Liebermann gehörte er zu den letzten Vertretern der Freilichtmalerei (Pleinairmalerei), der Malerei direkt vor dem Motiv in der freien Natur, im Gegensatz zur Ateliermalerei.

 

 

 

 

 

Walter Stöhrer
(*1937 in Stuttgart; † 2000 in Scholderup bei Schleswig), deutscher Maler.

Er studierte er zwischen 1956 und 1959 an der Kunstakademie Karlsruhe. Nach zwei Grundsemestern bei Hans Gaensslen wechselte er an die Klasse von HAP Grieshaber. Stöhrer lebte ab 1959 in Berlin. Nach einer viersemestrigen Gastprofessur an der Hochschule der Künste Berlin erhielt er 1986 den Ruf auf eine ordentliche Professur. In den vorlesungsfreien Zeiten lebte er in Scholderup bei Schleswig. Von 1984 an war er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.

 

 

 

 

 

 

Artur Stoll
(*1947 in Freiburg im Breisgau, † 2003)

Studium der Kunstgeschichte an der Universität Freiburg, gleichzeitig Hospitant bei Peter Dreher in Freiburg. 1969-1975 Studium Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

1988 Reinhold-Schneider-Preis der Stadt Freiburg im Breisgau.

1989 Kunstpreis des Landes Baden-Württemberg, Förderpreis.

Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe.

 

 

 

 

 

 

 

Mark Tobey
(*1890 in Centerville, Wisconsin; † 1976 in Basel), US-amerikanischer Maler.

Mark Tobey gilt als Wegbereiter des amerikanischen "Abstrakten Expressionismus". Bekannt sind seine von fernöstlicher Malerei und kalligraphischer Kunst beeinflussten "White Writings", Werke in hellen Farben mit abstrakten filigranen, netzwerkartigen Strukturen in Mischtechnik ausgeführt.

 

 

 

 

 

 

Jan Peter Tripp
(*1945 in Oberstdorf im Allgäu)

Jan Peter Tripp studierte Bildhauerei an der Akademie Stuttgart und Malerei an der Akademie Wien bei Rudolf Hausner. Tripp ist Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und wurde vor allem bekannt durch seine Portraits von Politikern, Wirtschaftsmagnaten und Dichtern. Der Künstler lebt und arbeitet in Mittelbergheim im Elsass.

 

 

 

 

 

 

Günther Uecker
(*1930 in Wendorf, Mecklenburg), deutscher Maler und Objektkünstler von internationalem Rang. Bekannt wurde er vor allem mit seinen reliefartigen Nagelbildern. Ein Teil seiner künstlerischen Objekte kann der kinetischen Kunst zugeordnet werden.

 

 

 

 

 

Rolf Urban
(*1958 in Bretten in Baden)

1977 - 1982 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste

Karlsruhe bei Prof. Markus Lüpertz (Malerei/Grafik). 1979 - 1981 Studium der Kunstwissenschaften an der Universität Karlsruhe. 1990 - 1995 Lehrauftrag am Institut für Bildende Künste der Universität Karlsruhe. Rolf Urban lebt und arbeitet in Bretten

 

 

 

 

 

 

Arno Waldschmidt
(*1936 in Kassel), deutscher Zeichner und Grafiker.

1961 gründete er zusammen mit Christian Chruxin, Dieter Lübeck, Albert Schindehütte und Fridjof Werner die Künstlergruppe "situationen 60". 1963 schloss er sich in Berlin mit Günter Bruno Fuchs, Uwe Bremer, Johannes Vennekamp und Albert Schindehütte zur Werkstatt Rixdorfer Drucke zusammen.

 

 

 

 

 

Alissa Walser
(Pseudonym: Fanny Gold, *1961 in Friedrichshafen), deutsche Schriftstellerin, Malerin und literarische Übersetzerin.

Die kleinen, linearen Zeichnungen können wie Vexier-Bilder auf unterschiedliche Weise gelesen werden. So sind ein wesentlicher Aspekt ihrer Arbeit unterschiedliche Bild-Text-Verhältnisse. Die Autorin ist Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. Sie erhielt u. a. 1992 den Ingeborg-Bachmann-Preis und den Bettina-von-Arnim-Preis, 2000 das Literaturstipendium der Märkischen Kulturkonferenz sowie 2004 ein Villa-Massimo-Stipendium.

 

 

 

 

 

 

 

Fritz Wotruba
(*1907 in Wien; † 1975 ebenda), eine der bedeutendsten österreichischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. In seinem Werk löst er zunehmend die figürlichen Komponenten zugunsten geometrischer Abstraktion mit dem Kubus als Grundform auf. Trotzdem wehrte er sich zeitlebens gegen die Bezeichnung "Postkubismus".

 


Autographen

 

Ingeborg Bachmann
(*1926 in Klagenfurt; † 1973 in Rom; manchmal Pseudonym Ruth Keller), österreichische Schriftstellerin. Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen und Prosaschriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts.

 

 

 

 

 

Luigi Dallapiccola
(*1904 in Mitterburg (heute Pazin in Istrien); 1975 in Florenz), einer der bedeutendsten italienischen Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Seine Opern gelten heute als Klassiker der Moderne. Zu seinen Verdiensten zählt unter anderem die Einführung der Zwölftontechnik in Italien.

 

 

 

 

 

Ernst Jünger
(*1895 in Heidelberg; † 1998 in Riedlingen), deutscher Schriftsteller, Philosoph, Offizier und Insektenkundler. Er ist vor allem durch seine Kriegstagebücher "In Stahlgewittern", durch Essays, phantastische Romane und Erzählungen bekannt. Mit seinem Frühwerk wird er der sogenannten Konservativen Revolution zugerechnet. Nach einem zunächst ambivalenten Verhältnis zum Nationalsozialismus distanzierte er sich von diesem in den späten 1930er-Jahren aufgrund dessen Massencharakters und geistlosen Totalitarismus.

 

 

 

 

 

Martin Heidegger
(*1889 in Meßkirch; † 1976 in Freiburg im Breisgau), deutscher Philosoph. Er zählt zu den einflussreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts.

 

 

 

 

 

Marie Luise Kaschnitz
eigentlich Marie Luise Freifrau von Kaschnitz-Weinberg; geborene von Holzing-Berstett (*1901 in Karlsruhe; † 1974 in Rom), bedeutende deutsche Lyrikerin und Autorin von Erzählungen.

 

 

 

 

 

 

Karl Löwith
(*1897 in München; † 1973 in Heidelberg, Pseudonym: Hugo Fiala), deutscher Philosoph. Von den Nationalsozialisten als Jude verfolgt, musste er 1934 aus Deutschland emigrieren. Spezialisiert war er auf Friedrich Nietzsche, Martin Heidegger und Geschichtsphilosophie.

 

 

 

 

 

 

Gian Francesco Malipiero
(*1882 in Venedig; † 1973 in Treviso), italienischer Komponist und Musikwissenschaftler.

 

 

 

 

 

Erika Julia Hedwig Mann
(*1905 in München; † 1969 in Zürich), Tochter von Thomas Mann, war eine deutsche Schauspielerin, Kabarettistin, Schriftstellerin und Lektorin. Sie begründete 1933 das politische Kabarett "Die Pfeffermühle" und arbeitete mit Vorträgen, als Schriftstellerin und Journalistin auch nach ihrer Emigration in die Vereinigten Staaten gegen den Nationalsozialismus. Neben ihrer Tätigkeit als Nachlassverwalterin von Thomas und Klaus Mann hat sie ein umfangreiches Werk aus politischen Essays, Reportagen, Reiseberichten und Kinderbüchern hinterlassen.

 

 

 

 

 

 

Luiz Heinrich Mann
(*1871 in Lübeck; † 1950 in Santa Monica, Kalifornien), deutscher Schriftsteller und der ältere Bruder von Thomas Mann.

 

 

 

 

 

 

Darius Milhaud
(*1892 in Aix-en-Provence; † 1974 in Genf), französischer Komponist.

 

 

 

 

 

Karl Wenzeslaus Rodeckher von Rotteck
(*1775 in Freiburg im Breisgau; † 1840 ebenda), deutscher Historiker und liberaler Politiker.

 

 

 

 

 

Wolfdietrich Schnurre
(*1920 in Frankfurt am Main; † 1989 in Kiel), deutscher Schriftsteller.

 

 

 

 

 

Ignazio Silone
(*1900 in Pescina dei Marsi/Abruzzen; † 1978 in Genf), politisch engagierter italienischer Schriftsteller.

 

 

 

 

 

Paul-Marie Verlaine
(*1844 in Metz; † 1896 in Paris), bedeutender französischer Lyriker des Symbolismus.

 

 

 

 

 

Karl Joseph Wolfskehl
(*1869 in Darmstadt; † 1948 in Auckland, Neuseeland), deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Sein Wirken umfasste Lyrik, Prosa und Dramatik. Er übersetzte aus dem Französischen, Englischen, Italienischen, Hebräischen, Lateinischen und Mittelhochdeutschen.